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Der Süden Namibia Die Grenze zu Südafrika bildet der Oranjefluss der weiter westlich bei Oranjemund im Atlantik mündet Für Namibia hat dieser Fluss eine grosse Bedeutung. Weit aus dem Landesinneren wurden von ihm die teuersten und wertvollsten Diamanten an die Atlantikküste angespült. Das soll so vor 200 Millionen Jahren gewesen sein. Die Diamanten lagerten sich auf dem Meeresboden ab. Als sich der Meeresspiegel senkte, trockneten die Sand und Geröllmassen zusammen mit den Diamanten ein und wurden zu Conglomorat. Die Wüste deckte das ganze mit Sand-Dünen ab. Anfang 1900 fand Ein Arbeiter unter Herrn Stauch den ersten Diamanten bei dem damaligen deutschen Ort Lüderitz. Ein Diamanterfieber brach aus. Einige wurden Reich. Man baute die Siedlung Kolmannskop wo die weissen Angestellten wohnten. Auch Pamona und Elizabethbucht in der Nähe vom Bogenfels wurden gegründet. Die Mine wurde bis zum heutigen Oranjemund ausgeweitet. KolmannskopElizabeth Bucht und Pamona sind verlassene Geistersiedlungen. In Kolmannskop hat man ein kleines Museum eingerichtet und versucht die Gebäude für den Tourismus zu erhalten.
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An der Strasse Keetmanshoop nach Lüderitz, kann man mit ein wenig Glück die ausgewilderten Nachfahren der deutschen TruppenPferdesehen. Man hat eine Wasserstelle eingerichtet um die Pferde anzuziehen, damit der Tourist sie bewundern kann. Nur die Besten haben überlebt. Es müssen also gesunde, starke Tiere sein. Ich fand sie auch schön. Die Küste ist Sperrgebiet. Kein Zugang. Strenge Strafen. Nur Gruppen von Oryx Antilopen können sich hier frei bewegen. Auch Strausse, Schakale, Strandwolf und Millionen von Kormoranen. Seehundkolonie und ein Rückzugsbucht für den Crayfish. ( Hummer) Den man noch in den Restaurants in Lüderitz bekommen kann. Köstlich. Durch verlorene Kriege ist dieses Gebiet an Südafrika zur Treuhand gegeben worden. Harry Oppenheimer erwarb später die Schürfrechte und lies die modernsten Anlagen erstellen um das verbleibende Conglomorat zu ernten und die Diamanten aus zu beuten. Am Oranjefluss selbst wurden in den letzten Jahre neue Minen geöffnet. Gegenüber liegt Richtersveld auf der Südafrikanischen Seite. Ein fast unberührtes Paradies. Neuerdings hat der Tourismus auch hier Einzug gefunden. Oranjemund war zum sterben verurteilt. Die Diamanten sind fast alle ausgebeutet und es gibt sonst Nichts, Doch wieder, wie ein kleines Wunder für die Gegend, ergeben sich neue Chancen. Man hat grosse Erdgasvorkommen im Atlantik entdeckt bereits in den 70 er Jahren. Nun soll das Gas, Kraftwerke antreiben. Die Anlagen werden in diese Region gebaut. Wenn der Anfang gemacht ist soll erweitert werden und Strom nach Südafrika exportiert werden. Oranjemund die künstliche kleine Oasenstadt kann weiter leben. |
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Oranjemund, Eigentum der Anglo American Gruppe, de Beers, heute Namdeb |
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