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Namibia früher deutsche Kolonie “ Südwestafrika “
Ein Land zwischen zwei Wüsten. Kalahari im Osten und Namib im Westen. Auch “ Dorsland “ genannt was wohl wahr ist. Es gibt fast alles was man sich als Europäer wünscht. Am kostbahrsten aber ist das Wasser. Regen gibt es immer zu wenig und deshalb die Wasserknappheit. Namibia ist meine zweite Heimat wo ich einige Jahre gewohnt habe und Erfolg auch im Beruf. Was ist so faszinierend an diesem Land fragen sich die Besucher immer wieder. Es dürfte für jeden verschiedene Erklärungen geben, eines gilt aber für Alle. Der blaue Himmel und die Weite. Hier erlebt man ein Gefühl von Freiheit das in unseren Betonstädten abhanden gekommen ist. Dazu gibt es Momente von Stille, Besinnung, Entbehrung und das grosse Erlebnis Afrika. Im Süden bildet der Oranje Fluss die Grenze zu Südafrika. Das Gebiet südlich ist Richtersveld auf der südafrkanischen Seite, neuerdings auch dem Tourismus zugänglich. Eine Landschaft mit Natur pur die den besonderen Schutz benötigt. Gegenüber auf der Namibia Seite mündet der Fish Fluss in den Oranje. Es sind die Ausläufer des Fish River Canyon. An der Westküste ist Lüderitz, eine kleine deutsche Gemeinde aus der Kaiserzeit. In dieser Gegend wurden die ersten Diamanten gefunden. Kolmannskop eine Siedlung wurde gebaut und ist heute eine verlassene Geisterstadt. Auch Elizabeth Bay zerfällt. Der Bogenfels ist sehenswert. Es gibt keinen freien Zugang, kann aber in Lüderitz eine Tour buchen. Das gesamte Gebiet ist Diamant Sperrgebiet. Keetmannshop bis Windhoek ist weniger interessant. Besser über die Sandpiste von Aus bis Walfishbay fahren. Dazwischen liegt die Naukluft, Sossusvlei, Sesriem Canyon, Kuiseb Canyon und viele schöne Wüstenlandschaften. Die Sandpiste ist in gutem Zustand und kann mit normalem PKW befahren werden. Nach Sossusvlei muss man die letzen Kilometer auf ein Shuttle umsteigen da hier nur 4x4 durchkommt. Ich habe in einem Reisebericht gelesen die Strasse wäre geteert. Dies muss aber eine Ente sein. Wenn das so wäre, ginge ein Stück Abenteuer verloren. Swakopmund an der Westküste ist sehr deutsch. Die Strassennamen und Architektur sind von der deutschen Vergangenheit geprägt. Von hier aus kann man eine Tour entlang der Westküste machen bis zu den Robbenkolonien. Bei Hentjibay biegt man rechts ab Richtung Spitzkoppe und kann dann gegen Norden zum Brandberg, versteinerten Wald und zur Fingerklippe weiter fahren. Wir waren in Bambatsi einer Gästefarm gut untergebracht. Nächste Station Etosha Park. Hier ist dann Afrika pur. Es gibt 3 gut ausgestattete Camps. Okauquejo, Halali, Namutoni.
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