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Die Camps Okauquejo im Westen, Halali Mitte, Namutoni im Osten. Sandpisten in gutem Zustand verbinden die Camps und die verschiedenen Pirschruten. Vom östlichsten zum westlichsten Camp gelangt man je nach Fahrstil in 2-3 Std..Alle Camps haben einen Pool, Restaurant und Shop. |
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Okauquejo |
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Im Westen Okauquejo. Ein älteres Camp das sehr beliebt ist. Rundhütten und Appartment Zimmer. Klimaanlagen, Wasser, Dusche, Kochgelegenheiten, Swimming Pool, Camping und Feuerstellen zum Grillen. Ein Wasserloch das die ganze Nacht angeleuchtet ist und viele Tiere ihren Durst löschen. Fantastische Sonnenuntergänge. An diesem Loch habe ich viele schöne Stunden verbracht. Auch wenn gerade mal kein Tier zu sehen ist, zu Hören gibt es immer etwas. Besonders in der Nacht wenn nur die Klänge des Busch´s zu hören sind. Und vor Sonnenaufgang wenn Afrika erwacht. Mit einer Tasse Kaffee und der ersten Zigarette sitze ich gerne auf der Lappa und beobachte das Kommen und Gehen der Frühaufsteher. Die Spannung steigt wenn in der Ferne ein Löwe brüllt. Die Chance, dass er das Loch zum Drinken besucht ist dann hoch. So war es auch beim letzten Besuch 2003. Einzelne, Gruppen und eine Familie mit vier Jungen haben uns besucht und ausgiebig getrunken. Wir hatten Glück nur stille Touristen am Wasserloch anzutreffen. Keine Lautstarken Ohs und Ahs, nur stille Bewunderung. Mancher hält den Atem an und möchte vor Freude Schreien. Beim Sonnenuntergang bin ich besonders empfindlich. Ich möchte nur die Natur hören und kann dann auf aufgeregt plappernde Touri Gruppen verzichten. Webervögel ziehen zu Tausenden über den blutroten Abendhimmel bevor sie sich irgendwo in den Bäumen zur Nachtruhe niederlassen. In der Ferne wiehern Zebras und galoppieren über die Steppe auf der Flucht des vermeintlichen Feindes. Die Springböcke grunzen als wären sie über den Tag zufrieden. Ein Löwenmännchen macht ein riessen Palaver um seinen Harem. Eine Ente quakt und erhebt sich zum Flug. Lautlos kreist ein Adler oder eine Gruppe von Geiern. Nach und nach beginnt das afrikanische Grossorchester mit Stimmen von tausenden von Grillen und Zikaden im Crescendo zum abflauenden Abendwind. Viel Später kehrt nächtliche Ruhe ein. Auch die Touris sind in den Hütten verschwunden. Die Feuer an den Grillplätzen lassen ihre letzten Funken versprühen und hier und da gibt es einen Toast mit Bier oder Wein auf den ausklingenden Tag. Der Sundownwer. Ein letzter Gruss an die Sonne vor der einbrechenden Nacht. Ein Muss nach einem Tag in Afrika. Elefanten gibt es immer wieder zu sehen. Ein Einzelgänger den ich schon seit Jahren beobachte war auch wieder da. Vier Nashörner (Breitmaul) tummelte zur späten Stunde lang Zeit im Wasser. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer im Camp wenn etwas besonderes zu sehen ist. Dann strömen Alle herbei. Die Gesichter mit grossen Augen, geöffneter Mund, Luft anhalten und nicht stören damit das Schauspiel lange erhalten bleibt. Zebra, Antilopen, Perlhühner, Wasservögel und Kleintiere ergänzen die Wasserloch-Show. Eine Art Meerkatze (Surricate), wunderschöne Fellzeichnung war auch zu sehen. Hier konnte ich die schönsten Videoaufnahmen machen und war sehr glücklich über das Ergebnis. So gesehen hätte sich die lange Reise schon nur nach Okauquejo bereits gelohnt. Doch haben wir fast den ganzen Park befahren. Von Okauquejo aus kann man verschiedene Pirschruten ansteuern die zwischen 1 und 3 Stunden dauern. Olifantsbronn ist spektakulär. Seit vielen Jahren treffe ich dort zwischen 11:00 und 14:00 Uhr Elefanten an. Das letzte mal in Herden. 4-6 Tonner Kolosse, in allen Grössen auch Babys, machen ein ausgiebiges Wasserbad und verschwinden dann wieder im Busch. Ein friedliches Bild der Umgang der Familie mit den Kleinen. Wehe wenn ein Einzelgänger auftaucht. Er wird energisch von der Familie verjagt. Wenn die Elefanten auftauchen machen die anderen Wasserloch Besucher respektvoll Platz. Nur ein Warzenschwein viel mir auf als es zwischen der Herde trippelte und sein Junges zum Trinken führte. Keiner der Kolosse hatte was dagegen. Jetzt kamen auch die Kudus, Oryx, Springböcke, Strausse, Bontebock, Blessbock und alles was kreucht und fleucht vorsichtig zum Wasser zurück. Die Etosha Pfanne Auf dem Weg zum nächsten Camp Richtung Osten führt ein Weg direkt in die Pfanne. Hier ist das Nichts zu bewundern. Das ist nicht negativ gemeint. Man sollte diese Landschaft tief in sich aufnehmen. Auch das Nichts hat seine Reize. Wenn dann auch noch das Wetter verschiedene Farben an den Himmel zaubert, dann hat man Afrika voll in sich verewigt.
Das "Nichts "trügt. Wenn sich die Pfanne mit Wasser füllt kommen die Fisch wieder zum Vorschein. Ein Fest für die Pelikane die dann aber durch die folgende Trockenheit in Not geraden. Man hat mir erzählt, dass Rettungsaktionen, Pelikane wieder zur Küste gebracht haben. Weiter dann nach Halali. Halali In der Mitte des Parks liegt das Camp Halali mit kleinen Berghügeln auf denen die deutschen Truppen ein Heliograph betrieben haben mit dem man sich mit den anderen Stationen verständigen konnte. Ein Spiegel der Das Sonnenlicht reflektiert, durch Bewegung kann man Morsen. Halali ist das kleinere und neueste Camp. Auch ein Wasserloch das sich noch nicht so bei den Tieren herumgesprochen hat ist nun auch eingerichtet. Auf einem kleinen Berghügel sind Sitzbänke von wo man einen guten Blick, auch in der Nacht auf das Wasserloch hat. In ein paar Jahren werden die Tiere auch hier zahlreich erscheinen. Die nächtliche Atmosphere verzaubert auch hier. Die Klänge Afrikas, aber auch die Moskitos und Sandflöhe sind stark vertreten. Einreiben mit Insektenschutz ! Das sind Kannibalen und Blutsauger der höchsten Klasse. Ich brauche immer Monate bis die Spuren der Bisse und Stiche verheilt sein. Selbst durch meine Jeans haben die mich ausgesaugt. Na dann guten Appetit solange kein Malaria daraus resultiert. Auf diese Art hab ich meinen Blutstropfen in meinem geliebten Afrika hinterlassen. Die Einrichtungen sind hier wie in Okauquejo. Weiter nach Namutoni Namutoni Namutoni hat einen besonderen Reiz durch das Fort. Von den deutschen Schutztruppen gebaut und erfolgreich gegen 500 Ovambo Krieger von 7 deutschen Schutztrupplern erfolgreich verteidigt. Eine kleine Gedenktafel ist am Fort angebracht. In der Südafrikanischen Zeit wurde noch eine Zeremonie aus Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und Zapfenstreich gemacht. Die Flagge wurde gehisst oder eingeholt zum Klang der STEM, die Südafrikanische Nationalhymne. Zum Zapfenstreich dann das Südwestlied, das ich noch heute gerne, mit Wehmut singe. Siehe Menü Namibia. Dort hab ich den Text eingebracht. Mir ist es egal was Kritiker dazu sagen. Der Text sagt alles aus was ich für das Land empfinde. Neuerdings unter der neuen, international anerkannten Regierung und Machthabern, ist dieser Brauch weggefallen. Es passt wohl nicht in die heutige Zeit und man benutzt jede Gelegenheit die positiven Erinnerungen an die Deutschen, Engländer und Südafrikaner zu unterdrücken. Kulturverdrängung nenne ich das. Alles was negativ ist wird politisch ausgenutzt. Das geht so weit, dass man heute die BRD noch für Reparationen heranziehen will. Gott sei Dank leisten wir Entwicklungshilfe. In diesem Rahmen ist das auch gut so. Stellen wir uns vor die Kolonialländer der Briten, Holländer, Portugiesen, Spanier, Italiener und die Indianer der USA stellten Forderungen wie sie immer wieder von Deutschland gefordert werden……… ? ? ? Genug von Politik und Gefühlen. Es soll ja um Etoscha gehen. Die Gegend um Namutoni bietet viel. landschaftlich so wie Fauna und Flora. In gut erreichbarer Nähe gibt es Wasserlöcher an denen man fast alle Tiere der Etosha zu sehen bekommt. Am besten ist zum Sonnenaufgang die erste Pirsch. Zu empfehlende Wasserlöcher ist Chudob und Kalkheuvel. Chudob ist besonders für Antilopen, Zebras, Giraffen, Warzenschweine, Perlhühner, Löwe, Hyäne, Schakale usw. zu empfehlen. Kalkheuvel: Hier habe ich schon öfters Löwen angetroffen und in der Nähe auch Nashorn. Selbst ein Leopard zeigte sich einmal. Leider war ich zu langsam mit meiner Kamera. Rundfahrt über Twee Palms, vorbei an der kleinen Pfanne und weiter an die grosse Pfanne, bieten landschaftliche Highlights. Aber auch viele Tierarten, besonders die Wasservogelwelt ist hier vertreten. Klein Namutoni ist das Stück zwischen Fort und Nord Einfahrt. Viel Wald mit befahrbaren Pirschwegen. Besonders Warzenschweine, Impala, Giraffen und der kleine Dick-Dick wohnen heir. Auch eine Anzahl von Vögeln die in den Bäumen sitzen und wunderbare Lieder singen. Unterkunft und Einrichtungen wie in den anderen Camps. Selbst im Fort kann man ein wenig Glück ein Zimmer bekommen. Historischer Boden und auch ein kleines Museum zur Geschichte. So möchte ich meinen Etoshabericht beenden. Appetit bekommen ? Fahren Sie hin und lernen sie Afrika so zu lieben wie ich. Ihr Georg
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