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Bericht

Trip nach Ai-Ais und Fish River Canyon. Aus meinem Bericht von 1975

Schon viele Jahre träumte ich von dieser Tour. Die Anregung dazu stammt aus einer Symphony die für den " Grand Canyon " geschrieben war. Diese meisterhafte Musik beschreibt die Landschaft am Canyon, vom frühen Sonnenaufgang über einen Ritt durch den Canyon, einem Wolkenbruch bis zum Sonnenuntergang. In Port Elizabeth hörte ich mir immer wieder die Musik an und betrachtete dabei Bilder aus Prospekten und Büchern die die Landschaft am Fish River Canyon zeigten. Von dieser Landschaft wollte ich einen Film drehen. Als Begleitmusik sollte die Symphony im Hintergrund ablaufen. Es war mir klar, daß ich die erträumten Bilder nicht realisieren konnte, jedoch war der Grundgedanke immer fest in meinem Kopf verankert. Mein Budget erlaubte mir nicht sehr viel Filmmaterial wie man es heute mit der Video Kamera machen könnte. Dadurch sind meine Szenen alle etwas hektischer und kürzer geraten als ich mir meinen Film vorstellte.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg über die einspurige Brücke des Oranjeflus's. Vorbei an Alexanderbay, eine Diamanten Siedlung der Südafrikaner. Wir befanden uns jetzt in Südafrika auf einem Umweg wieder zurück nach Südwest .

Jetzt lagen 120 km Sandstrasse nach Port Nolloth vor uns. Es war September 1975 und die sonst triste Wüste brachte mehr Pflanzen zum Vorschein als bei meiner ersten Fahrt nach Südwestafrika. Ich genoss diese Fahrt und freute mich auf Ai Ais. Wir tuckertene an den Sanddünen vorbei und erreichten auch bald Port Nolloth. Eine kleine Hafenstadt, die als Versorgungshafen für Harry Oppenheimer's Diamanten Minen gebaut wurde. Im Hafen lagen nur ein paar Fischerboote. Ansonsten nicht die grosse Welt sonder eher das Ende der Welt. Zehn Kilometer Strasse waren nun in Richtung Steinkopf geteert. Der Rest war Sand und Steine. Eine Tortur für das Auto und die Insassen. Quer durch die Namib Wüste. Hitze, Staub, karge Landschaft ständiger Kampf mit den Schlaglöchern und "Wellblechstrasse". Strasse kann man dies nicht nennen. Es ist eine Piste durch den Sand und das Gestein die uns in Richtung geteerte Nationalstrasse bringen soll. Die angesteuerte Nationalstrasse ist die Verbindung zwischen Kapstadt und Windhuk und wurde auch erst vor ein paar Jahren voll geteert feriggestellt. Diese Fahrt dauerte etwa 4 Stunden. Die Strapazen werden aber durch die wunderbar wildromantische und von der Zivilisation unberühten Landschaft entlohnt.

Immer mehr steigt die Strasse jetzt auf den Annenous Pass auf, der mit seinen Serpentinen ein besonderes Erlebnis ist. Ich fuhr im ersten und zweiten Gang und meine Familie sass angespannt an den Fenstern und hoffte die Engstellen mit Ihren weggebrochenen Strassenstücken gut zu überstehen. Der VW hing manchmal schon recht schräg in den Kurven und man hatte das Gefühl daß uns das Tal das weit in der Tiefe lag uns magnetisch anzog. Auf voller Passhöhe angelangt kann der Blick über die gefahrene Landschaft schweifen. Ein gewaltiger Anblick gemischt mit der Freude es mal wieder ohne "Bruch" geschafft zu haben. Mein VW liess uns auch hier nicht im Stich und wir konnten die Teerstrasse bei Steinkopf ohne Probleme erreichen.

Ich setze den Blinker und bog nach links Richtung Norden ab. Wir befanden uns jetzt auf der Hauptverbindung zwischen Kapstadt und Windhuk. Bis in die sechziger Jahre war diese Strecke auch noch Sandstrasse. Gott sei Dank durften wir jetzt den Luxus der Teerstrasse geniessen.

Mein VW Bus lief wie eine Nähmaschine und wir erreichten schon bald Violsdrift und Nordover, zwei kleine Grenzorte zwischen Süd und Südwestafrika. Über eine lange Brücke führte uns die Strasse nach Südwestafrika zurück. Unter uns floss der mächtige Oranjefluss. Seine Ufer waren mit üppiger Vegetation bewachsen. Zwischen dieser kargen Halbwüste war dies ein schöner Anblick in der sonst kargen Landschaft. Ein wenig Wasser und schon wächst alles. Diese Bilder stärken das Vertrauen in das Leben in der Wüste und beweissen die Notwendigkeit des Wassers für das Überleben von allen hier ansässigen Lebewesen. Die Achtung vor der Natur wird hier durch den Anblick jeder überlebenden Pflanze gestärkt. Viele Pflanzen gibt es auf diesem Teil der Erde nicht. Oft haben wir an der Strasse angehalten um eine kleine Blume die wie aus dem Nichts über Nacht erblüht war, zu betrachten und bewundern. Jeder Baum, Strauch und Pflanze sind hier ein besonderes Wunder der Natur und geben dem Betrachter Hoffnung und Zuversicht für die Zukunft und das Überleben. Alles hier ist Natur pur. Nirgendwo sonst auf der Welt habe ich das Wunder der Schöpfung so tief und stark erlebt und empfunden wie in diesem Teil der Welt. Von Europa gesehen könnte man diese Kargheit als das Ende aller Dinge betrachten. Für mich war es aber der Beginn und Zukunft zugleich. Hier, ist für den flüchtigen Betrachter und Pessimisten alles tot , ich aber sah das blühende Leben, Hoffnung und Zukunft.

Die Mittagssonne erhitzte uns und wir machten eine kurze Rast um den Kindern kalte Getränke zu machen. Wir hatten zwar nicht den Luxus eines Kühlschrank's, jedoch waren wir immer im Besitz von kühlem Wasser. Das funktioniert ganz einfach so: Ein Wassersack wird mit Wasser gefüllt unter der Windschutzscheibe aufgehängt. Der Sack lässt immer ein wenig Wasser durch die Pooren frei, dieses freigewordene Wasser befeuchtet die Haut des Sack's und durch den trockenen Fahrtwind verdunstet dann diese Feuchtigkeit. Dadurch kühlt der Sack und das darin enthaltene Wasser zu recht kühlen Temperaturen ab. Voila, das ist unser Kühlschrank.

Bald ereichten wir die Abzweigung Richtung Ai Ais, ein Touristen Camp an den Ausläufern des Canyon's. Die Strasse besteht aus Schotter und ist ein Reifenfresser. Wir waren mit vierlagigen Reifen ausgestattet und ich hoffte, daß keiner der spitze Steine die weiche Aussenwände der Reifen erwischen wird. Der Staub und die Hitze wurden immer grösser und vor uns lagen die Berge die in der nun schon tiefstehenden Sonne wie Schwarze Wände am Horizont unseren Weg sperren wollen. Das Steppengrass nahm das weiche Licht der Sonne auf und verwandelte die Landschaft in ein Meer von Gold. Keine Worte können diese Momente eines Tag's in der Namibwüste beschreiben. Es sind Bilder wie diese, die meine Gedanken an Südwest mit Wehmut und Fernweh erfüllen. Die Temperatur senkt sich langsam ab und kein Lüftchen stört die Stille dieses wunderbaren Panorama's.

Die Strasse bewegt sich nun direkt auf die Berge zu und man wird zwischen den Felsen die reich mit riessigen Brocken von Rosenquarz glänzen, in eine unwirkliche Mondlandschaft geführt. Keine Pflanze ziert jetzt mehr den Strassenrand. Nur Sand Steine und Felsen. Steinwüste und Mondlandschaft. Durch kleine Pässe und immer enger werdende Strassenabschnitte ereicht man endlich das Flusstal des Fish Flusses. Ein grosser Steinbogen markiert die Lagereinfahrt und eine Schranke versperrt die Zu oder Ausfahrt nach Sonnenuntergang. Die warmen Schwefelquellen liefern einen ständigen Wasserzufuhr für die Bäder und den Freiluft Swimmingpool den wir gleich nach unsere Ankunft benutzen. Bis Mitternacht vergnügten wir uns im 35°C warmen Wasser und schliefen dann ermüdet in unserem VW ein, der genug Platz für alle hatte.

Die nõchsten zehn Tage waren wohl die schönsten Urlaubstage für die Kinder und auch für uns. Die Ruhe und der Müssiggang zusammen mit der Landschaft und den warmen Bädern waren Balsam für die Seele und den Körper. Das grösste Erlebnis sollte aber der Canyon sein. Gut ausgerüstet mit Wasser und Verpflegung fuhren wir nachmittags Richtung Canyon um dort zu übernachten. Die Strasse ist Schotter und machte uns einen Strich durch die Rechnung, denn einer der Reifen platzte. Kein Problem... Wagenheber, anheben, krach... Wagenheber gebrochen. Kein Problem... Ersatzwagenheber unter die Karosserie, Hydraulisch hochgepumpt, krach, knickt weg, kaputt...... Problem, kein Wagenheber und um diese Zeit keine anderen Menschen die helfen könnten. Stress....Alle sind still, was nun ???? Wagen mit Steinen unterbaut, die Erde unter dem Reifen ausgebuddelt, Reifen gewechselt und Wagen mit Gewalt von den Steinen gefahren. Mal wieder gut gegangen. Schaden, keiner.

Unter uns der Canyon, die Sonne berührt schon fast den Horizont und die Zeit reicht noch aus um meine Bolex Kamera für den Sonnenuntergang bereitzustellen. Kein Mensch weit und breit. Nur wir, der Canyon und der Sonnenuntergang.

Dies ist der grosse Moment auf den ich Jahre gewartet habe. In Gedanken höre ich die Musik der Canyon Synfonie die mit Ihren Streichern, Hörnern, Trompeten und Pauken den Untergang der Sonne begleiten. Die Farben der Felsen wechseln jede Minute je nach dem Restlicht der Sonne um nach zehn Minuten durch das blasse Licht des Mondes aschfahl zu werden. Ein warmer Wind steigt aus dem Canyon und zieht an uns vorbei um sich in der nun kalt werdenden Steppe abzukühlen. Vom Hauptaussichtspunkt führt uns ein Seitenweg zu einer Stelle die für eine Übernachtung ideal ist. Hier ist eine Feuerstelle an der wir unsere" Boerewors" auf dem Feuer braten können. Ein paar Konserven, Brot als Beilage und auf dem Feuer geröstete Kartoffel runden die Mahlzeit ab. Ein Glas Kapwein, die Gitarre und ein paar Lieder zusammen mit den Kindern gesungen runden einen der schönsten Momente meines Lebens ab.

Absolute Stille ist eingekehrt. Eine Stille ohne entfernte Strassengeräusche oder in grosser Höhe brummende Flugzeug nimmt uns gefangen. Es ist als gäbe es sonst Niemanden auf der Welt als wir. Der Mond steht nun hoch über dem Himmel und beleuchtet Schemenhaft die Felsen den Canyons. Ein Traum hat sich erfüllt. Wir legen uns zum schlafen um am nächsten morgen den Sonnenaufgang zu erleben. Die Nacht wurde recht kalt. Doch gut eingewickelt in unsere Decken war es angenehm warm und wir schlieffen zufrieden ein.

Die Dämmerung brach an und wir fuhren zurück zum Hauptaussichtspunkt. Am Horizont zeigten sich die ersten Anzeichen der aufgehenden Sonne und wir setzen uns mit der Kamera im Anschlag auf die Schutzmauer um das Spektakel des Sonnenaufgangs zu erleben. Majestätisch erhob sich die Sonne am Horizont. Das Licht und Schattenspiel der Farben an den Felsen bot ein wunderbares Bild. Wieder begleitet mich die Canyon Musik die den Sonnenaufgang gekonnt begleitet. Die Steppe verwandelte sich in ein Meer von Gold und die warmen Sonnenstrahlen lagen angenehm auf unserer Haut. Die ersten Vögel begrüssten uns uns bettelten um Futter. Einige kamen auf die Hand geflogen und liessen sich direkt von der Hand in den Schnabel füttern. Eine Sorte von " Star " mit schwarz- blau schimmmernden Gefieder hat sich hier ausgebreitet und erfreut die Besucher mit ihrer Zutraulichkeit. Hoch oben kreist ein Adler der sich eine Maus im Canyon als Frühstück aussuchen will.

Wir bereiten unser berühmtes englische Frühstück mit allem drum und dran zu un geniessen die Landschaft. Im Hintergrund läuft meine Musik die ich auf Band aufgenommen hatte und untermalt die Stimmung die mich verzaubert. Diese Musik beschreibt die verschieden Tageszeiten am Canyon und man hört die Geräusche der Steppe, meisterhaft komponiert und mit den verschiedenen Instrumenten dargestellt sind. Die Violine beschreibt gerade den Flug des Adlers wie er sich an den Steilen Hängen hinab in das tiefe Tal stürzt. Dann wieder die Kesseltrommeln und Trompeten gemischt mit den Waldhörnern die Emotionen wecken und den Posaunen, lassen den Sonnenaufgang in einem Crescendo zu einer mit Emotion geladenen Stimmung heranwachsen. Die Musik wechselt und beschreibt mit leisen und knisternden Tönen die nahende Hitze die sich nun über uns her macht.

Die Krönung der Sinfonie beschreibt ein Gewitter. Ein wildes durcheinander von Trommeln, Trompeten und Streichern lässt den Zuhörer erschauern. Die immer lauter werdenden Töne, lassen den Regen, der von Orkanböen begleitet wird, auf die Steppe nieder prasseln. Scharfe Trompetenklänge senden mehrere Blitze durch die Landschaft und das entfernte Grollen des Donners erzeugt durch die Pauken versetzt den Zuhörer in eine unruhige Stimmung. Die scharfe Wind der einen Sandsturm anfacht wird immer wieder durch das prasseln des Regens und der Blitze unterbrochen. Jäh ist Stille, ein paar letzte Tropfen Regen, und dann der Übergang zu der nõchsten Trockenperiode die Jahre auf sich warten lässt.

Die Wüste erwacht nun zu neuem Leben. Ruhige majestätisch klingende Passagen beschreiben ein Gemälde der Wüste. ( Painted Desert) Langsam beendet der folgende “ Sonnenuntergang” die Sinfonie. Der Zuhörer wird durch die sanften Klänge in die Abendstimmung versetzt und man fühlt wie wieder der Friede einkehrt. Mit dieser Einleitung zum kommenden Tag ist die nötige Ruhe zum geniessen der Landschaft in mich eingekehrt.

Am Horizont tauchen die ersten Staubwolken von Auto's auf, Besucher die sich die frühe Canyon Stimmung auch ansehen möchten. Ein VW Bus mit Wiener Kennzeichen fährt auf uns zu. Uberascht waren wir über die Schriftreklame für eine Firma Ruff in Wien. Wir nahmen ein Gespräch mit dem Fahrer auf und erfuhren, daß er mit diesem VW seit einem Jahr von Wien aus durch Afrika getuckert ist und noch bis nach Kapstadt und Johannesburg weiterfahren möchte. Wir vereinbarten ein Treffen in Ai Ais sobald wir vom Canyon zurück sind.

In Ai Ais trafen wir unseren Wiener der neben uns sein Lager machte. Die nõchsten Tage waren erfüllt von schönen Gesprächen mit anderen Campern und dem Wiener. Am Morgen stellte ich eine Flasche Wein unter den Bus, umwickelte sie mit Zeitungspapier und liess stetig Wasser auf die Hülle tropfen. Der trockene Wind liess das Wasser verdampfen, dies erzeugt Kälte und wir konnten zum Abendbrot einen gutgekühlten Tropfen vom Kap beim Lagerfeuer und Gitarrenklang geniessen. Auch das “ Das Südwestlied haben wir gerne und oft gesungen.

Für die Kinder waren diese Tage sehr schön. Der Fishfluss hatte sehr niedriges Wasser darum bauten sie tagelang einen kleinen Damm mit Steinen um das Wasser zu stauen. Das kühle Wasser brachte eine angenehme Erfrischung. Noch heute erinnern sich die Kinder gerne an diese Tage in Ai Ais die gefüllt waren mit Erlebnissen und Ihnen viel Freiraum zum Austoben boten.

Die Vielzahl von Vögeln, Wüstenpflanzen, Kriechtiere und Steine weckten mein Interesse und boten meiner Kamera, die ich ständig mitschleppte, schöne Motive. Leider musste ich mit den Filmen sparen denn mein Kleingeld war eben " Klein Geld " , und 8 mm Filme recht teuer.

Stare besuchten unsere "Fetzenvilla" (VW Bus) und fraßen uns aus der Hand. Eidechsen krochen über die Steine oder sonnten sich in den warmen Sonnenstrahlen. Ameisen und Termiten wuselten in nicht enden wollenden Insektenstrassen über Sand und Steine ohne zu rasten, von früh bis spät. Hier und da huschte eine Wüstenmaus durch die karge Vegatation oder eine Schildkröte schleppte sich durch die Hitze. Eine der Berge reizte mich immer wieder zu Klettertouren. Hoch oben auf dem Gipfel bot die gute Aussicht ein wunderbares Panorama über dieser " Mondlandschaft ". Zwei bis drei Meter hohe Kakteen waren auf den Steinen die einzige Vegetation. An einem der gegenüberliegenden Felsen tummelte sich eine Gruppe von " Baboons" die von ihrem Anführer bewacht, die schroffen Felsen emporstiegen und wieder verschwanden. Nachts, wenn alle schlafen, kommen sie zurück, durchstöbern die Abfälle die wir Menschen leider immer wieder hinterlassen müssen, um dann am Tag irgendwo im Schatten vor sich hin zu dösen. Diese Paviane können recht gefährlich sein und haben schon so manches andere Tier mit ihren langen Zähnen zerissen. Auch Tier Mensch, wenn noch klein, ist sehr gefährdet und man sollte keinen Säugling unbewacht lassen. Ein Fall einer solchen Tragödie ist uns bekannt. Auch die Paviangruppe die dafür verantwortlich war habe ich kennen gelernt. Hält man mit dem Wagen an, wird man sofort bestürmt und belagert in der Hoffnung auf ein paar Leckerbissen. Frech sitzen sie auf der Kühlerhaube, Kofferraumdeckel oder Dach. Bei offenem Fenster klauen sie alles was ihnen in die Hände kommt. Ein Drama entwickelte sich als die Affen angriffen und dabei das Baby der campierenden Familie zu tode kam.

Die Bäderabteilung war für Kurgäste gedacht. Wir machten regen Gebrauch von dem Heilwasser. Ein Familienbad war die Krönung. Eine Rechteckige Badewanne 3 mal 3 Meter bot einer ganzen Familie Platz. Hier konnten die Kinder nach herzenslust planschen. In dieser Wanne hat Marcel (mein Kleinster) schwimmen gelernt und ist dann auch mutig im warmen Pool weitergeschwommen. Mehr unter Wasser als an der Oberfläche, aber immerhin, schwimmend.

So vergingen diese schönen Tage und wir kehrten gut erholt in die " Zivilisation " zurück".