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Keine Schönheit mein treuer Freund aber praktisch, zuverlässig und mit allem ausgerüstet was man zu einer Wüstentour in Namibia braucht.
Hier auf der Sandpiste beim Fish River Canyon.
Der Wagen hat mich von 1973 bis 1979 sicher an meine Ziele gebracht. Ich hab ihn schweren Herzens verkauft. 1983 dann erfuhr ich bei einem Besuch " Er läuft immer noch in Johannesburg "
Gekauft habe ich ihn noch in Port Elizabeth zum Umzug nach Südwestafrika. Alles was transportierbar war wurde hineingestopft. Ganze Familie und Schäferhund. Das Dach war meterhoch bepackt. Fahrräder hingen hinten, Jeder Zentimeter war ausgenutzt. Fünf Tage waren wir unterwegs zu unserem neuen Wohnort in SWA. Die berüchtigtsten Pisten hat er mit Bravour gemeistert. Nur einmal machte ein Reifen schlapp. Kein Wunder bei den Schotterstrassen von damals. Im 15 kmh Tempo ging es über Stock und Stein. Auf der Teerstrasse schafften wir ein Höchsttempo von 45 Meilen / Std etwa 70 km/h. Sprit brauchte er 13-14 L/100 km und genug Öl. Noch nicht einmal Wasser das in der Wüste knapp ist.
Wundert man sich dann über den Schmerz wenn man solch einen Freund verliert?
Die Fetzenvilla nannten es Freunde. Der Ausdruck wurde von meinem Wiener Nachbarn geprägt. So sah er auch aus, der VW. Ich glaube heut sieht der Nachbar auch nicht besser aus oder ? Wenn er das liest kommt bestimmt ein Kommentar, hoffe ich. Wir sind als gute Freunde nicht zimperlich mit dem Schmäh umgegangen. So hat man heute etwas zum schmunzeln.
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